
Rundwanderung zwischhen Calig und St. Jordi am 22.Januar 2026
Wir lassen die schaumbekronten Wellen an den Stränden von Peniscola hinter uns und fahren in die Oliven- und Johannisbrothaine zwischen Calig und St. Jordi. Fast wie in „The day after tomorrow“, aber wir wollen den Dingen ja nicht vorgreifen. Ausgangspunkt ist der große Parkplatz Pinar de Manoto am Wasserreservoir zwischen Calig und St. Jordi. Schnell gehen wir an einem Schweinestall vorbei, dessen Duft an dieser landschaftlich schönen Gegend je nach Wetterlage anhängt. Diesmal riecht es nur leicht. Wie ein Pförtnerhäuschen zum Johannisbrot- und Olivenhain steht ein schönes Steinhaus, daneben die in früheren Zeiten lebensnotwendige Zisterne.
Wir wandern gemütlich auf überwiegend befestigten breiten Feldwegen durch die Trockensteingesäumten Baumwiesen. Entlang des Weges erörtern die Wanderer, ob China in die EU aufgenommen werden soll. Erfahren, wie man aus der süssen Fruchthülle des Johannisbrotbaumes Kakaoersatz und aus den harten Kernen mit dem konstant gleichen Gewicht (0,2g = 1 Karat) Mehl zum Backen herstellt. Ein Vereinsmitglied verwendet das rötliche harte Holz zum Drechseln von Holzschalen.
Wir sehen das Grass wachsen und wissen, dass der Frühling kommt. Erwarten den Wildspargel, der nächstens sprosst und am besten roh gegessen wird und die und die Zistrosen, die nächstens rosa knittrig Blühen und deren Blätter als Tee gut für das Immunsystem sind.
Aufgrund der starken Regenfälle, wohl ein Vorbote des Klimawandels, versperrt uns eine Wasserlache den Weg. Die Wandergruppe legt mit Lesesteinen Trittsteine durch die Wasserlache. Wir helfen uns wie immer bei gegenseitig und erreichen trockenen Fußes das andere Ufer.
Wie beim Staffellauf übergibt Wanderführer Hardy den Stab an Günter, der in den nächsten zwei Monaten zusammen mit Dietmar einige Wanderungen führen wird. Auch Dorit, Ted und Roger werden einzelne Wanderungen führen. Im Herbst übernehmen wieder Brigitte und Hardy. An dieser Stelle möchten wir diesen Vereinsmitgliedern ausdrücklich für ihr Engagement danken. Günter führt die Gruppe zum Parkplatz, von da aus fahren wir im Autokonvoi zufrieden, hungrig und durstig zum abschliessenden Menu del Dia in das „Llenye“ in St. Jordi. Dort stossen noch vereinzelt Vereinsmitglieder zu uns, die nicht mehr wandern können aber gerne an der Gemeinschaft teilhaben.